Ausfahrt 14.10.

Teilnehmer: 6

Strecke: Rotensol – Weithäusle (90km)

Höhenmeter: 1500

Temperatur: sommerlich

Einkehr: Lindenbräu

Pannen: keine

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Ausfahrt 6.10.

Schöne Ausfahrt mit ungücklichem Ende.

Zu viert ging es über Michelbach – Gernsbach – Loffenau – Plotzsägmühle zum Weithäusleplatz. Kurz vor Dobel Zwangspause; ein geschlitzter Mantel, der mit Herrn E.s Visitenkarte unterlegt wurde. Nach freiwilliger Pause im Lindenbräu Abfahrt nach Ettlingen. Beim Verabschieden streifte H. eine Verkehrsinsel und stürzte.  Er wurde vom Rettungswagen abgeholt und ins Krankenhaus gebracht. Gute Besserung.

23.9., aus 2 mach 1

Bei milden 18° fanden sich 2 (?) Fahrer auf der Brücke ein .

Bis Ettlingen kämpften sie gegen den Wind und dort gegen einen Platten. Auch der 2. Schlauchwechsel brachte keinen Erfolg und so schob T. sein Rad nach Hause.

Sich nur nicht so weit von zuhause entfernen, die dunklen Wolken verhießen nicht Gutes. Aber bis auf ein wenig Sprühwasser hielten sie dicht. Vom Einzelfahrer wurden unbekannte Strecken unter die Räder genommen, mit unterschiedlichem Erfolg; Cross- und Schiebepassagen gehörten zu den Neuentdeckungen.

89 km rauf und runter, meist im Trockenen und windbedingt sogar 2 PR.

SURM

16. September 2018: F P K J T goes SURM (Schwarzwald Ultra Radmarathon Alpirsbach)

F P K J T ist nicht etwa ein zufällig generierter Buchstabencode, der wie CAPTCHA dazu dient, Menschen von Suchmaschinen zu unterscheiden.

F P K J T sind die abgekürzten Vornamen der fünf 2R- Radsportler, die nicht der Versuchung widerstehen konnten, am Ende der Saison nochmals „einen rauszuhauen“.

Der SURM sollte es sein, der bereits über 25 mal ausgetragenen Schwarzwald Ultra Radmarathon. Start und Ziel lag wie immer mitten in Alpirsbach im Haus des Gastes (welch passende Lokation). Von dort ließ man die Radler ab 7:00 Uhr in 30er Gruppen auf die Langstrecke (Nr.1) los.

Etwas von Abstimmungsumsetzungen geplagt gelang es auch den fünf 2R, in zwei Gruppen auf die Strecke zu gehen.

Bei recht frischen 3° ging`s mit ordentlichem Tempo nach Schenkenzell. Von dort wurde quasi zum warmfahren der erste Anstieg nach Schömberg unter die Räder genommen. Freudenstadt blieb rechter Hand liegen, bevor es über den Kniebis bis zur ersten Labe nach Oberharmersbach ging. Schwarzwaldradler schnalzen mit der Zunge, wenn sie hören, dass anschließend der Löcherberg auf der Strecke lag.

Bis Waldkirch erreicht wurde, waren noch einige „Asphaltbeulen“ zu nehmen. Schließlich erreichte man bei Waldkirch den SURM-Anstieg schlechthin, den Kandel. Kurz vorher hatten zwei der fünf 2R entschieden, sich diesen Hammer nicht mehr anzutun und auf einer Alternativroute zurückzufahren.

Oben angekommen wurde der harte Anstieg mit einer tollen Aussicht bei bester Verpflegung belohnt. St. Peter tangierend und St. Märgen passierend wurden weitere Kilometer im Hochschwarzwald gesammelt.

Die Kalte Herberge war die vorletzte Verpflegungsstation, bevor in Peterzell an der letzten Verpflegung ein alkoholfreies Alpirsbacher Bier wartete.

Die letzten welligen ca. 40 km wurden ziemlich hart, da sich der 2R-Redakteur einer Gruppe anschloss, die noch einige Reservekörner hatte und damit ordentlich über die Hügel drückte.

Endlich: Gegen 17:30 h erreichte man mit einem 26er Schnitt Alpirsbach. Ein frisch gezapftes Finisherbier kam da gerade recht und verschwand binnen Bruchteilen von Sekunden im Radlerschlund.

Insgesamt lagen ca. 240 km und ca. 4.000 hm hinter den Langstrecklern. Damit hatte die 2R- Gruppe 3 x Strecke 1 im Original und zwei mal deren Lightversion ohne Kandel im Sack.

So sammelte das 2R-Team insgesamt beachtliche 1.100 km und über 18.000 hm, und das – vollkommen SURM-untypisch – ohne auch nur einen Tropfen Wasser aus der Vertikalen spüren zu müssen.

Wie immer stellten die Veranstalter eine perfekte Radveranstaltung mit bester Verpflegung und noch besserer Laune auf die Beine: Chapeau. Ein herzliches Dankeschön von den 2R aus Karlsruhe.