Durch den Kraichgau, 22.10.

Langsam wird es frisch, die meisten der 10 Fahrer zeigten sich schon in langen Radhosen und Fingerhandschuhen. Aber trotz diesen kühlen Bedingungen floss mancher Schweißtropfen beim Erklimmen der Weingartner Weinberge. Auf dem Heimweg blies uns ein kräftiger Wind entgegen, der unsere Gruppe leider sprengte.


 

 

3.9.17, 6-facher Freiolsheimer

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Fünf Zweierreihler fuhren 5 Mal die Verpflegungsstation in Freiolsheim an, einem davon schmeckte der Kaffee und der Kuchen so gut,  dass er nochmal über den Weithäusleplatz zur Kontrollstelle fuhr.

Die harmonische Tour startete bei anfänglich recht kühlem Wetter, das sich jedoch besserte und zum Schluss alle ihre Windwesten in den Trikottaschen verschwinden lassen konnten.

Die Streckenführung überzeugte einmal mehr, führte sie doch über wenig bekannte Wege und natürlich kamen auch die Bergziegen nicht zu kurz.

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Vielen Dank an die Organisatoren für die gute Ausschilderung und die Sorge um unser leibliches Wohl.

freiolsheimerDie Strecke:

https://www.relive.cc/view/1166658058

23.07.2017: RTF Forchheim

Bericht von Holger:
Teilnehmer: 7
„Heute wird ruhig gefahren“ hiess es zuerst, aber natürlich kann man dem grundsätzlich nie vertrauen. Mit der Ruhe war es vorbei als uns ein fittes Pärchen aus dem Hessen überholt hat. Nachdem sich die Rampenspezialisten bis dahin mühsam beherrscht hatten, gings dann los. Ich habe nur den ersten Berg draufgehalten und bin dann alleine weiter auf die 120er.
Für das gemeinsame Abschlussweizen hats dann nicht mehr gereicht, ich habe bis ca. 14:00 gewartet, aber da kam niemand.

Bericht von Michael:
hat wohl nicht ganz gereicht für ein gemeinsames Bier.
Wir waren dann um 14:30 im Ziel, 27,5 er Schnitt. Erkämpft mit einigen Krämpfen. Da hieß den letzten beißen die Hunde, das war am Sonntag mal ich.

Ich habe mich dann 2mal rangekämpft, das hieß zwischendurch fahren lassen und wieder aufschließen.

Jeroen, michael S. und Torsten sind sehr stark gerfahren, jeder hatte mal so seinen kurzen Schwächephasen aber gemeinsam kamen wir ins Ziel, hinter uns eine Gruppe von 10 anderen Fahrern die den Taxi Service zur Halle genossen haben. Haben sich auch bedankt.

25.05.2017: RTF Ellmendingen

5 ZR Fahrer trafen sich am Start an der Winzerhalle wie geplant um 8.30 Uhr. Ein weiterer stieß nach einem Kilometer dazu. Mit einer flotten Gruppe ging es durch den Schwarzwald, bis Schömberg. Einmal Kette runter und weg waren sie. Die große Runde bewältigten 2 unserer Jungs; die 4 anderen begnügten sich mit der 120er, teils aus Zeitgründen, teils muskulär.

Bei diesem herrlichen Wetter war die Ellmendinger RTF mal wieder ein Highlight.

23.04.2017 Linkenheimer Frühjahrs-RTF

Der Radsonntag fing erstmal recht schattig an: Morgens nach Verlassen des Hauses und Einfahrt in den kühlen Hardtwald hatte ich mal kurz kalte Finger. Auch meine Mitfahrer haben dem Wetter nicht viel zugetraut und nochmal ihre Wintersachen rausgekramt, sofern auffindbar.
Es ging ab Start recht zügig bei leichtem Gegenwind nach Nordosten, wo die ersten Hügel total vernünftig befahren wurden…kleiner Scherz. Wir hatten die meiste Zeit eine gute 7er Gruppe am Laufen, und am Schluss hat uns der Herr Schreiber mit immer über 35 hinter sich hergeschleift.
Vor kurzem bin ich auf Relive.cc aufmerksam geworden, da kann man sich seinen profanen Ritt etwas medial aufbereiten zu lassen:
Klick

lg

Holger

19.03.2017: Forchheimer Frühjahrs-RTF

Kennt ihr das wenn ihr etwas länger nicht gemacht habt, und euch dann erinnert wie es ist? So gings mir heut nach dem vergleichsweise ruhigen Wintertraining wieder eine RTF zu fahren: 400 Watt auf der Seitenwindgeraden, Antritte wirklich an jeder noch so kleinen Welle, jeder Kreiselversuch wird sofort gesprengt, etc. etc. Nach einer Weile fügt man sich in sein Schicksal und macht freudig mit. Testosteron und Laktat, immer wieder eine tolle Mischung.

Nach ca. 25 km hat sich dann das Strohfeuer leicht beruhigt und es ging zügig zur Kontrolle, wo Marcel geprüft hat ob eine Bananenschale auch in einen Bechermüllbehälter passt. Tut sie. Die Wellen danach wieder der übliche Wahnsinn aber unser 7er Grüppchen war ziemlich homogen und ist zusammengeblieben.

Auf dem Rückweg mit Rückenwind wurde ich noch Opfer eines perfiden Tricks: Während ich in der Führung war gabs von hinten Gemaule wegen zu schnell. Als ich dann die Beine hochgenommen hab, kam die Attacke, die Jörg und mir 2km Alleinfahrt eingebracht hat. Respekt, genial eingefädelt!

Zurück am Vereinsheim haben wir gruppenmässig nachgemeldet und den dritten Platz belegt, das hat uns 3 Flaschen gescheiten Riesling eingebracht, von denen ich 2/3 in meinen Flahas abtransportiert hab. Superdinger!

Vielen Dank und Jürgen Hennig und den RSV Forchheim für das grosszügige Geschenk und die gute Orga!image1(1)

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Die ersten 2/3 des Preises
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Das letzte Drittel des Preises, genau hinschauen

04.09.2016 6facher Freiolsheimer

Die Bedingungen ware heute gut: Nicht zu heiss aber auch nicht so kalt wie in manch anderem Jahr. Nur der Regen hätte nicht sein müssen, aber der war nach 10 Minuten vorbei.
Wir sind zu zweit gefahren, aber es waren immer wieder Leute auf der Strecke, man fühlte sich nicht einsam wie z.B. auf der langen Runde der Ellmendinger oder dieses Jahr in Malsch. Die Verpflegung war wie üblich super, mit Cola und Schmalzbroten läuft der Motor viel geschmeidiger.

24.07.2016 Forchheimer RTF

Teilnehmer: 2

Am Start habe ich Matthias kennengelernt, mit dem ich dann die ganze Zeit zusammen gefahren bin. Am Anfang sind wir mit einer Gruppe Forchis gerollt, die sich dann aber nach und nach zerlegt hat. Tempo im Flachen war konstant bei 35, das war angenehm. Dann die ersten Steigungen, da wars recht schwül, und auf die rote Lache zieht es sich ein bisschen. Der Murgtal-Radweg ist aber herrlich, macht immer wieder Spass. Die Auffahrt aufs Hundseck ist schön, die bin ich erst das zweite Mal gefahren und das erste Mal ist schon so lange her dass ich mich kaum erinnern konnte. Dort hoch haben wir uns jedenfalls nicht gequält. Oben haben wir sogar kurz gefröstelt bei <20°. Bei der Verpflegung in Eisental gibts Cola, das tut gut und gibt Kraft für die vielen Wellen und das alte Schloss. Spätestens danach war klar dass wir die Tour würdevoll abschliessen können und sind zügig aber ruhig nach Forchheim zu unserem Weizen gerollt.

26.06.2016: Mondsee-Radmarathon

Reinhard und ich gönnen uns mittlerweile traditionell eine grössere Veranstaltung mit Zeitnahme pro Jahr. Mein Benchmark für die Teilnahme: Ich muss in unter 8 Stunden fahren können, länger habe ich keine Lust. Der Mondseer sah so aus, als wäre das machbar: 192 km und 2400 hm, bei 8h wäre das ein Schnitt von 24 kmh, das sollte bei dem Profil eigentlich gehen. Also haben wir uns schon frühzeitig in 2015  angemeldet. Es gibt genügend Startplätze, auch für Nachmelder. Auch die Teilnahmegebühr hielt sich in Grenzen, irgendwas mit 50 Euro.
Mein Trainingszustand war jetzt nicht so berauschend, nur ca. 2000 km bis jetzt und davon viel Kurzzeitbelastung. Turmbergrennen lässt grüssen. Aber was solls, wir sind guten Mutes hingefahren. Das Wetter war durchwachsen, im Rückblick hat es eigentlich nur während des Rennens nicht geregnet, sonst eigentlich immer.
Der Start war zackig und ohne Verstand: Wir waren eigentlich recht schnell raus aus dem Startblock aber es machte sich grosse Hektik breit. Wir sind es viel zu schnell angegangen auf den ersten 30 km, die nur leicht wellig sind. Deswegen war ich am Fusse des ersten Anstiegs zur Postalm schon grau und hab mich geärgert. Reinhard konnte es nicht mit ansehen und ist gefahren, ich habe nur 210 Watt zustande gebracht und in diesem Anstieg von der Grössenordnung Kaltenbronn allein mindestens 10 Minuten liegen lassen. Die folgende Abfahrt war eine der heikelsten seit langer Zeit: Eng, nass, glitschig, unübersichtlich und als krönender Abschluss Rollsplitt ohne Vorwarnung. Da hat es einige verrissen,  einer lag sogar unter einer Rettungsdecke und der RTW stand nebendran. Da wirds einem dann schnell mal anders.
Der Mittelteil lief dann besser, ich habe eine Gruppe gefunden die zu mir passt und die bis kurz vor Schluss auch gehalten hat. Zielzeit war 7:19, Reinhard war bei 7:10. Bemerkenswert finde ich die Statistik: Normalerweise kann ich mich ja so ca. auf die Mitte platzieren. Diesmal hats nur für Platz  347 von 413 gereicht. Für eine mittlere Platzierung hätte ich eine ganze Stunde schneller sein müssen. Auch bemerkenswert, dass von 580 Gemeldeten nur 431 gefinished haben.
Alles in allem eine gute Aktion. Geht als Saisonhighlight durch. Die Orga ist gut, Verpflegungen auch.

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Profi-Feeling zu Beginn

12.06.2016 RTF Malsch

Hier Holgers Tour: Ich habe mich ganz kurzfristig entschlossen, in Malsch zu fahren. Weil ich aber schon früh wieder zu Hause sein musste, habe ich den „Berg-Direkteinstieg“ in die lange Strecke gewählt: Nicht erst nach Malsch, Flachrunde auslassen, stattdessen direkt nach Schöllbronn hoch. Ich war anscheinend recht früh dran, es war keine Kontrolle erkennbar und so bin ich nonstop durchgestiefelt. Die ersten 3 Stunden hats geregnet und es war kein einziger Radfahrer zu sehen. Die Auffahrt zur roten Lache war sonnig, das war schön. War eine gute Übung für den Mondsee in 2 Wochen.

viele Grüsse

Holger

Hier ist Platz für Reinhards Erlebnisse 🙂

Dann nutze ich mal den Platz
Teilnehmer der 2er Reihe: 4
Teilnehmer gesamt auf der großen Runde: ca. 20
Warum wohl diese rege Beteiligung, richtig: Regenwetter!

Deshalb ein gemischter Strecken- und Wetterbericht

Vom Start bis zur ersten Verpflegung kurz vor Bruchhausen durchgängige Schauer. Erst beim Anstieg nach Schluttenbach wurde es allmählich trocken. Über die bekannten Wellen hinweg kam die erste größere Herausforderung: von der Eyachmühle nach Dobel. Mal kein Regen. Die Abfahrt nach Herrenalb musste piano angegangen werden, da die Straße noch ziemlich nass war. Zügiger Aufstieg zur Plotzsägmühe und zur 3. Verpflegung an der Mautstation Teufelsmühle (Wurstsalat!). Leichtes Geniesel auf der Weg hinunter nach Loffenau. Nun die Entscheidung: nach Hause oder auf die Rote Lache. 3 von unserer Gruppe wählten den harten Weg zur 4. Verpflegung wg. dem dort wartenden Kuchen und einem Becher Kaffee.Trocken gings bergab, nach Gernsbach öffnete der Himmel jedoch erneut seine Schleusen. Durchnässt wie wir waren verzichteten wir auf unser wohlverdientes Bier in der Halle.

Vielen Dank an die Helfer, die trotz der wenigen Radlern tapfer ihre feuchte Stellung hielten und uns so gut bewirteten.

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Aus der BNN / Ettlingen vom 14.06.16

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